Jede Ziffer ist ein Laut

Der Basiscode ordnet jeder Ziffer einen Konsonantenlaut zu — er ist die Grundlage des Major-Systems und damit jedes Bildworts in memoπ. Es zählt dabei der Klang, nicht der Buchstabe: Ob ein Laut als f oder als v geschrieben wird, spielt keine Rolle, gesprochen ist es derselbe. Vokale bleiben frei — sie füllen die Wörter zu etwas Aussprechbarem, tragen aber selbst keine Ziffer.

0
s, ß, ss, z, c (als /s/) „Zero“ fängt mit dem Zischlaut an.
1
t, d Ein Abstrich: t und d haben einen, die 1 auch.
2
n Das n hat zwei Abstriche.
3
m Das m hat drei Abstriche.
4
r „vier“ endet auf r.
5
l Die offene Hand zeigt fünf Finger, Daumen und Zeigefinger bilden ein L.
6
sch, ch, j Ein gespiegeltes j ergibt eine 6.
7
k, ck, g, q Aus zwei Siebenen lässt sich ein K bauen.
8
f, ph, v, w Das geschriebene f hat zwei Schlingen wie die 8.
9
p, b Gespiegelt wird aus der 9 ein p, gedreht ein b.

So entsteht ein Bildwort

14 Tor

Die tragenden Laute stehen in Blau, die Füller in Grau: 1 ist t, 4 ist r — der Vokal dazwischen macht das Wort bloß aussprechbar. So hat jedes Zahlenpaar von 00 bis 99 sein festes Wort, nachzuschlagen unter Bildwörter. Auswendig lernen musst du den Code nicht vorab: Der Einstieg im Browser bringt ihn dir Ziffer für Ziffer bei.